FMDS V.2

2006 erhielt gluIT von der Gottwald Port Technology GmbH (jetzt: Terex Port Solutions) den Auftrag, ein kranspezifisches FMDS für den neuentwickelten Automated Stacking Crane (ASC) zu liefern. Bereits im CTA-Projekt gab es eine erfolgreiche Zusammenarbeit: dort liefert Terex-Gottwald die AGV-Flotte, die mit einer Kopplung zum CTA-FMDS ausgestattet wurde.

Seit 2007 ist das neue System nun im Antwerp Gateway, einem von DP World im belgischen Antwerpen betriebenen Containerterminal, in Betrieb. Weitere Installationen folgten; dabei wurde das FMDS auch auf weitere Gerätetypen wie etwa AGVs erweitert. Zusätzlich wurde das System in Kooperation mit Demag Cranes (Terex MHPS) erfolgreich für den Einsatz in industriellen Produktionsumgebungen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Komponenten angepasst.

Die wichtigsten Installationen auf einen Blick:

  • Antwerp Gateway, Antwerpen, Belgien
  • Rotterdam World Gateway, Rotterdam, Niederlande
  • APMT Maasvlakte II, Rotterdam, Niederlande
  • Long Beach Container Terminal (LBCT), Long Beach, Kalifornien, USA
  • HMK, eingebettet in den Hafenmobilkran von Terex-Gottwald
  • Demag Cranes, zwei Produktionsstandorte in Wetter und Uslar, Deutschland

Technisch gesehen ist das System eine komplette Neukonstruktion, doch es baut auf den wertvollen Erfahrungen auf, die gluIT mit dem Vorgänger bei CTA sammeln konnte.

Das neue System bietet neben den Features der alten Generation folgende Neuerungen:

  • Statusinformationen: Das System bietet durch direkte oder indirekte SPS-Kopplung erstmals live-Ansichten aller überwachten Systemkomponenten. Mess- und Prozessdaten werden visualisiert, Fehler werden textuell und optisch in einer Schemagrafik angezeigt.
  • Reporterzeugung: Durch Einbindung eines Business-Intelligence-Produkts können komplexe Berichte aus den FMDS-Daten erzeugt werden.
  • Wartungsunterstützung: Das FMDS überwacht die Wartungsintervalle aller Aggregate anhand von Wartungsplänen (etwa nach Betriebsstunden, Schaltvorgängen oder Kalenderterminen) und unterstützt das Service-Team bei der Durchführung der Arbeiten. Durch spezielle Kommunikation mit externen Systemen wie dem Batteriewartungssystem der elektrisch angetriebenen AGVs werden komplexe Wartungsszenarien realisiert.
  • Alarmierung: Durch Ankopplung an externe Systeme ist es möglich, bei Eintritt bestimmter Störungen Mitteilungen an Benutzer zu verschicken; momentan werden Mail und SMS genutzt, andere Kanäle lassen sich nach Kundenwunsch ergänzen.
  • Knowledgebase: Ein Wiki-System erlaubt es den Benutzern, ihre Erfahrungen strukturiert festzuhalten, um besseren und schnelleren Wissensaustausch unter Kollegen zu gewährleisten.
  • Flexible Triggerung: Durch die direkte SPS-Kopplung ist es dem FMDS möglich, komplexe Mechanismen einzusetzen, um Zustandsdaten der Geräte zu sammeln. Dies verbessert die Analyse kritischer Betriebszustände.
  • Verbesserte grafische Auswertung: Die grafische Auswertung gesammelter Daten wurde ausgebaut.
  • Benutzeroberfläche: Ein modernisiertes Benutzerinterface bietet diverse Detail-Verbesserungen, die die tägliche Arbeit mit dem System erleichtern.
  • Internationalisierung: Benutzer können die Sprache ihrer Bedienoberfläche individuell einstellen. Es können beliebig viele Sprachversionen vorgehalten werden.
  • Offene Architektur: Das System kann optimal in eine vorgegebene Umgebung eingebettet werden und Daten mit anderen Komponenten austauschen oder gemeinsam nutzen.

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